Friedel Kühling zu Gast bei „Visbeker Warkstäe“

„1 200-Jahr-Feier Visbek“ als Plattdeutsch-Vortrag

Visbeker Warkstäe 1.200 Jahr-Feier
Sagt Danke für einen gelungenen Vortrag: Visbeks Plattdeutsch-Beauftragter Erwin Stubbe (r.), Referent Friedel Kühling. Foto: Gerbert Schmedes

Was wollen wir machen? Wer macht mit? Und: Wer organisiert alles? Das waren die wichtigsten Fragen, die Friedel Kühling, Koordinator des Jubiläums „1 200 Jahre Visbek“, auf dem jüngsten Plattdeutsch-Abend der „Visbeker Warkstäe“ beantwortete. Neben vielen Interessierten begrüßte der Referent auch den langjährigen Rektor der Visbeker Haupt- und Realschule sowie den früheren ehrenamtlichen Bürgermeister August Overmeyer.

„Die Arbeiten für die Durchführung der Jubiläumsfeier sind schon weit fortgeschritten“, erläuterte Friedel Kühling. Dank eines engagierten Projektteams und einer beispielhaften Unterstützung der Gemeinde Visbek seien bereits zahlreiche Ideen entstanden. Diese würden darauf warten, umgesetzt zu werden. Wichtig sei es aus seiner Sicht, alle Visbekerinnen und Visbeker beim Ortsjubiläum mit einzubinden. Dies gelte auch für die zahlreichen Vereine, aber auch für die örtlichen Betriebe.

Der Startschuss für die „1 200-Jahr-Feier“ fällt mit einer gemeinsamen Wallfahrt am 02. September. Zwei Tage zuvor (31. August) werde der dritte Band der „Visbeker Chronik“ herausgegeben. „Ein tolles Werk, mehrere hundert Seiten dick“, so der Jubiläums-Koordinator. Darüber hinaus seien mehrere Bildungsfahrten des Heimatvereins Visbek „Auf den Spuren von Abt Gerbert Castus“ geplant; dabei ist u. a. auch Corvey das Ziel (03. bis 05. Oktober).

Weitere Highlights seien ein Konzert mit der Gruppe „Alte Bekannte“ (04. November), die „Nacht der Musik“ am 16. November sowie eine gemeinsame Romreise (08. bis 15. April 2019). Zum Schluss des Jubiläumsjahres (31. August und 01. September 2019) seien ein großer Festakt sowie ein Festumzug geplant. Friedel Kühling schloss daher seinen Vortrag – technisch unterstützt vom Vorstandsmitglied des Heimatvereins Visbek Gerbert Schmedes – mit dem Fazit: „Es ist für alle etwas dabei.“