Ehrenamtliche trotzen dem eisigen Wind

Umweltwoche 2018 in Visbek sehr erfolgreich

Die Umweltwoche 2018 war in der Gemeinde Visbek ein voller Erfolg. Zehn Gruppen waren vom 10. bis 17. März im Einsatz, um Müll zu sammeln, die Dörfer aufzuräumen oder Blumen zu pflanzen. „Toll, dass sich so viele Visbeker an der landkreisweiten Aktion beteiligen“, sagt Bürgermeister Gerd Meyer. Ca. sieben Kubikmeter Müll und Unrat – von Autoreifen über Verpackungen bis zu elektronischen Geräten – sind dabei bislang zusammen gekommen, sagt Bauhofleiter Walter gr. Siemer. Allein der Schützenverein St. Hubertus, der an der Umgehungsstraße unterwegs war, sammelte 31 Säcke und eine 240-Liter-Tonne voll Müll, darunter viel Verpackungsmüll von großen Fast-Food-Ketten, berichtet Christoph Freese vom Schützenverein.

Den Auftakt zur Umweltwoche in Visbek hatte die Dorfgemeinschaft Wöstendöllen gemacht, die bereits am 10. März im Einsatz war und die Bauerschaft aufgeräumt hat. Auch in Varnhorn haben die Bürger – insbesondere die Kinder der Jägerschaft und des FC Varnhorn – großreine gemacht. Die Kolping-Senioren Visbek haben im Umfeld der Herz-Jesu-Kapelle an der Kirchstraße die Wege und Grünstreifen gereinigt und Unkraut entfernt. Die Gerbertschule Visbek, die Grundschule Rechterfeld und die Oberschule Benedikt-Schule haben die Schulumgebung von Müll befreit.

Eine ganze Projektwoche hat die Kindertagesstätte St. Elisabeth der Umweltwoche gewidmet. Unter anderem wurde geschaut, wie viel Verpackungsmüll beim Frühstück anfällt. Am Samstag hat zudem eine Gruppe Müll im Wald gesammelt. Der Heilpädagogische Kindergarten des Andreaswerks in Visbek hat Saatkugeln am Kreuzweg verteilt. Dort wachsen künftig beispielsweise Sonnen- oder Wildblumen.

Der Hegering Visbek hat die Ausbreitung invasiver Neophyten im Gemeindegebiet untersucht. Dabei stellten die Jäger fest, dass die Ausbreitung in Visbek deutlich zugenommen habe, berichtet Hegeringsleiter Ludger Haskamp.

Offiziell ist die landkreisweite Umweltwoche nun zwar vorbei, doch das hält einige Visbeker Gruppen nicht davon ab, an den nächsten Samstagen aktiv zu sein: Fünf Dorfgemeinschaften – Norddöllen, Astrup, Hagstedt, Rechterfeld und Hogenbögen – laden die Einwohner zu Aufräumaktionen ein.