Was war, was wird? Bürgermeister Gerd Meyer über erreichte Ziele und bevorstehende Projekte

Bürgermeister

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

„Stillstand bedeutet Rückschritt“ – getreu diesem Motto hat sich in der Gemeinde Visbek im Jahr 2017 viel getan. Dafür gilt es, „danke“ zu sagen. Das Team des Visbeker Rathauses dankt Ihnen ganz herzlich dafür, zahlreiche zukunftsträchtige und für die Gemeinde wegweisende Entscheidungen durch Ihr entgegengebrachtes Vertrauen zu unterstützen.

Was hat sich 2017 in der Gemeinde getan? Die neue Sporthalle an der Wildeshauser Straße ist fertiggestellt und die Sanierungsarbeiten in der Sport- und Schwimmhalle an der Kirchstraße stehen kurz vor dem Abschluss. Auch der heilpädagogische Kindergarten des Andreaswerks an der Overbergstraße kann in Kürze bezogen werden. Zudem hat die Gemeinde die Altdeponie an der Twillbäke entfernt und die Satzung zur „Steuerung von Tierhaltungsanlagen“ in Hagstedt beschlossen – die erste dieser Art in der Gemeinde Visbek. Zudem wurden diverse Brücken neu gebaut, unter anderem im Park „Pastors Wisk“ und in Endel. Das ehemalige „Haus Post“ an der Rechterfelder Straße ist ebenfalls fertig saniert und der Heimatverein Visbek hat seine Räumlichkeiten bereits bezogen. Vereine dürfen sich seit diesem Jahr über einen erhöhten Zuschuss für die Jugendarbeit freuen, was eine Wertschätzung des Ehrenamtes ausdrückt. Ohne ehrenamtliches Engagement würde das gesellschaftliche Leben nicht funktionieren.

Der Gemeinderat hat in einem arbeitsreichen Jahr mit 34 Sitzungen zudem den Weg für weitere Projekte freigemacht. Zu nennen ist hier beispielsweise der Neubau des Kindergartens in Rechterfeld durch die katholische Kirchengemeinde St. Vitus, der 2018/19 unter Mithilfe der Gemeinde realisiert wird. Auch die Einrichtung einer Außenstelle der Kreisvolkshochschule Vechta und der Umzug des Familienbüros auf den ehemaligen Hof Zurhake an der Rechterfelder Straße sind für 2018 geplant, ebenso die Einrichtung eines archäologisch-historischen Informationszentrums im ehemaligen „Haus Post“. Zudem wird die Dorferneuerung in Rechterfeld fortgesetzt. Der Förderbescheid für den dritten Bauabschnitt wurde der Gemeinde im Spätsommer 2017 überreicht.

Ungebrochen hoch ist die Nachfrage nach Bauplätzen und Wohnungen in Visbek. In diesem Bereich hat sich die Gemeinde gut aufgestellt. Erst Ende 2017 wurden beispielsweise die Grundstücke für das Baugebiet „Im Poggenkamp“ vergeben. Weitere etwa 50 Bauplätze in den Baugebieten „Im Poggenkamp“ und „Rechterfeld-Hundtelgen“ sollen in 2018 realisiert werden. Außerdem gibt es künftig im Mietwohnungsbau mehr Möglichkeiten u. a. durch den Bau des Wohn- und Geschäftshauses Debbeler an der Goldenstedter Straße sowie die „Stadtvillenanlage Funke“ im Sitters Esch.

Zudem sollen zwei Großprojekte endlich umgesetzt werden: Zum einen startet die Sanierung der Benedikt-Schule, die wegen der aufwändigen europaweiten Ausschreibung und des hohen bürokratischen Aufwands ins Stocken geraten ist. Zum anderen sollen die Erschließungsarbeiten im Gewerbegebiet Wildeshauser Straße beginnen. Insgesamt plant die Gemeinde im Jahr 2018 Investitionen in Höhe von 14,3 Millionen Euro. Unter anderem deshalb ist trotz stetig steigender Steuereinnahmen eine Kreditaufnahme in Höhe von ca. 7,5 Millionen Euro sowie die Anhebung der Realsteuerhebesätze um jeweils zehn Prozentpunkte nötig, um die zukunftsorientierten Großprojekte schultern zu können.

Sie sehen: Es hat sich viel getan, aber es warten bereits weitere große Aufgaben. Und so möchte ich das eingangs genannte Zitat wieder aufgreifen. Einen Stillstand wird es in Visbek nicht geben. Die Gemeinde wird weiter voranschreiten, um die Lebensqualität für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, zu steigern und Ihnen hervorragende Lebensbedingungen zu bieten.