Brandschutzhelfer in jedem Unternehmen erforderlich

Feuerloeschuebung Mai 2017
Nach getaner Arbeit: Brandschutzerzieher Manfred Gelhaus (2. v. l.) mit allen Seminarteilnehmern (Foto: Erwin Stubbe)

Manfred Gelhaus führte Plattdeutsch-Seminar durch
Rechtliche Grundlagen des Brandschutzes, vorbeugender Brandschutz, Verhalten im Brandfall sowie die Brandbekämpfung mit dem Feuerlöscher – das waren die wichtigsten Themen auf dem jüngsten Brandschutzhelfer-Seminar der „Visbeker Warkstäe för Plattdütsch“. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Visbek und dem Visbeker Brandschutzerzieher Manfred Gelhaus wurde die Veranstaltung zum wiederholten Male in plattdeutscher Sprache durchgeführt.

Manfred Gelhaus wies darauf hin, dass nach den gesetzlichen Bestimmungen in jedem Unternehmen Brandschutzhelfer vorhanden sein müssen. „Fünf Prozent der Beschäftigten“, so der langjährige Feuerwehrmann. Das mache auch Sinn, denn jeder Mensch könne sich im Brandfall als Helfer erweisen. „Mit Ausnahme einer Explosion fängt jedes Feuer klein an. Somit kann jeder ein Feuer bekämpfen bis die Feuerwehr eintrifft“, machte der Brandschutzausbilder deutlich.

Oberstes Gebot sei es im Brandfall, Ruhe zu bewahren. Unüberlegtes Handeln könne zu einer Panik führen. Dabei sei die Scheu vor dem Einsatz eines Feuerlöschers unberechtigt. „Jeder Feuerlöscher lässt sich mit zwei oder drei Handgriffen bedienen“, erläuterte der Brandschutzerzieher. Beim Löschen seien allerdings einige grundlegende Dinge zu beachten. Ein Feuer sei immer mit dem Wind und an der Wurzel zu bekämpfen.

Neben den Betrieben müssten auch Privathaushalte einen technischen Brandschutz gewährleisten. Hierzu werde das Anbringen von Brandmeldern gesetzlich gefordert. Er appellierte an die Seminarteilnehmer, dieser Forderung nachzukommen. „Brandmelder können Leben retten“, so Manfred Gelhaus abschließend, denn der Geruchssinn werde im Schlaf ausgeschaltet und Rauch könne man nicht riechen.