Peter-Pan-Garten in plattdeutscher Hand

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Selbstgebastelte Boote auf dem Visbeker Bruchbach. Welches Boot ist das schnellste? (Foto: G. Schmedes)

Regatta im Rahmen der jährlichen Ferienpass-Aktion
„Schipp ahoi!“ klang es kürzlich (29. Juli) weit hörbar in plattdeutscher Sprache im Visbeker Peter-Pan-Garten. Die „Visbeker Warkstäe“ hatte im Rahmen der jährlichen Visbeker Ferienpass-Aktion zu einer Schiffsregatta eingeladen.

Nahezu 20 Kinder nahmen an dem vergnüglichen Nachmittag teil und bauten mit dem Team der Ferienpass-Aktion um Bernd Meckelnborg, den Mitgliedern der „Warkstäe“, Loretta Schlömer, Andrea Kühling und Gerbert Schmedes, sowie dem Visbeker Plattdeutsch-Beauftragten Erwin Stubbe funktionstüchtige Schiffe; anhand einer Anleitung zunächst Schiffchen aus Papier. Die schnellsten Schiffe bastelten Jakob Blömer, Lisa Westendorf, Svenja Werner und Leonhard Nordmann.

Mit großem Eifer wurden danach kleine Holzboote gezimmert. „Auch wenn sich die Kinder geschickt anstellten, mussten einige Daumen doch ein wenig Leid ertragen“, so Organisator Gerbert Schmedes, „es ist aber nichts Schlimmes passiert.“ Das schnellste Boot hatte Marlene Stubbe gebaut, das zweitschnellste ihre Schwester Johanna. Auf den Plätzen drei und vier folgten Marvin Kurre und Jonah Hitz. Alle Erstplatzierten in beiden Rennläufen erhielten einen Eisgutschein.

Visbeks Plattdeutsch-Beauftragter Erwin Stubbe resümierte: „Der Spaß am Schiffbau und am Rennen standen bei den Kindern im Vordergrund, nicht der Sieg.“ Dabei wurde deutlich, dass für Kinder selbstgebasteltes Spielzeug ebenso wertvoll ist, wie gekaufte Spielsachen. „Und nebenbei haben die Kinder vom Inhaber des Peter-Pan-Gartens, Ernst Kalvelage, auch noch Interessantes über die Natur und Umwelt erfahren.“


 
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Strahlende Gesichter: die Sieger des Holzbootrennens – v. l. Marlene Stubbe, Johanna Stubbe, Marvin Kurre, Jonah Hitz, eingerahmt von Bernd Meckelnborg (l.) und Erwin Stubbe, Plattdeutsch-Beauftragter (Foto: G. Schmedes)