Feuerlöschübung in plattdeutscher Sprache

Feuerwehr
Löschschaum Marsch, r. Manfred Gelhaus (Foto: Erwin Stubbe, Plattdeutsch-Beauftragter)

Angebot von „Visbeker Warkstäe“ und Feuerwehr Visbek
Kleine Flammen schlugen kürzlich (20. Mai) beim plattdeutschen Nachmittag mit mehreren Kindern vor dem Feuerwehrhaus Visbek nach oben. Passiert ist allerdings nichts, da es sich um eine Feuerlöschübung handelte. Denn die „Visbeker Warkstäe“ und die Freiwillige Feuerwehr Visbek hatten in einem Gemeinschaftsprojekt Kinder von neun bis zwölf Jahren zu einem plattdeutschen Nachmittag „Dat brennt! – Wat mott ick daun?“ eingeladen.

Manfred Gelhaus, Löschmeister und Brandschutzerzieher der Visbeker Wehr, sowie Leon Lanfers von der Jugendfeuerwehr Visbek sorgten für eine gesunde Mischung aus Theorie und Praxis. Vor dem Echteinsatz wurde die Funktionsweise eines Feuerlöschers erläutert. „Ein Feuerlöscher ist ein wichtiges Utensil, um vor Brände zu schützen“, informierten die Feuerwehrkameraden.

Danach wurde es spannend – und heiß. An einer Feuerlöscher-Übungsanlage konnten die Kinder ihre in der Theorie erworbenen Kenntnisse in der Praxis beweisen. „Die Kinder waren mit großem Eifer dabei“, so Manfred Gelhaus. Gemeinschaftlich sei es gelungen, das Feuer zu bekämpfen. „Eine äußerst interessante und praxisgerechte Veranstaltung“, zollte Visbeks Plattdeutsch-Beauftragter Erwin Stubbe den Kameraden der Feuerwehr Visbek abschließend ein großes Lob. Dies hätte ihm auch ein Elternpaar nach dem Plattdeutsch-Nachmittag mitgeteilt, da der Sohn von der Feuerlöschübung „schwer beeindruckt“ gewesen sei.