65-Jährige erkunden Gemeinde Visbek per Bus

bunter nachmittag
Erfuhren im wahrsten Sinne des Wortes mehr über die Gemeinde Visbek – 65-Jährige als Gäste der Gemeinde Visbek, vorne rechts Bürgermeister Gerd Meyer, vorne links Hauptamtsleiter Alfred Kuhlmann (Foto: Gemeinde Visbek/Helga Kallage)

Wolfgang Niehaus und Claus Emke informieren über Angebote
40 Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Visbek, die jüngst das 65. Lebensjahr vollendet haben, waren am 27. April Gäste der Gemeinde. Während einer Busrundfahrt erläuterte Bürgermeister Gerd Meyer den „Jung-Rentnerinnen und –Rentnern“ die neuesten Entwicklungen in Visbek sowie in den einzelnen Bauerschaften.

Nach einer Kaffeetafel stellten Visbeks Familienbeauftragter Wolfgang Niehaus die Arbeit im „Haus der Familie“ und RW Visbek-Vorsitzender Claus Emke die Aktivitäten des Sportvereins vor. Wolfgang Niehaus vermutete, „dass das Familienförderkonzept der Gemeinde Visbek in dieser vielfältigen Form im weiten Umkreis sicherlich einzigartig ist.“

Die finanzielle Unterstützung der Familien erfolge sowohl einkommensabhängig als auch einkommensunabhängig. Dabei erstrecke sich die Finanzhilfe von einem Mehrgenerationenzuschuss für den Bau von Einliegerwohnungen, über eine Kostenbeteiligung für die Teilnahme von Jugendlichen an Fahrten, bis hin zu einer Förderung bei Familien in Not. Hierfür würden jährlich über 200.000 Euro bereitgestellt. Für verschiedene Aufgaben seien Ehrenamtliche wichtig, beispielsweise für den Betrieb der Außenstelle der „Lohner Tafel“, für die Aktion „Fokus Mensch“ sowie in der Flüchtlingshilfe.

Claus Emke erläuterte, dass der über 90 Jahre alte Sportverein RW Visbek derzeit rund 1.300 Mitglieder hat. Der Verein habe sich dem Breitensport mit den unterschiedlichsten Sportarten verschrieben. Er machte deutlich: „Sport fördert die Gesundheit und wirkt dem Altersprozess entgegen.“ Daher lud er die 65-Jährigen ein, sich im Verein sportlich zu betätigen – dies sei auch noch im Alter möglich. Darüber hinaus werde im Sportverein auch die Geselligkeit großgeschrieben, denn „soziale Kontakte steigern das Wohlbefinden“, so der Vereinsvorsitzende. Bei RW Visbek würden stets Übungsleiter/-innen gesucht, für die auch die notwendigen Qualifizierungsmaßnahmen angeboten würden.

Abschließend erbat sich der Bürgermeister Anregungen und Impulse der Gäste für die Arbeit in der Verwaltung und im Rat. Gleichzeitig appellierte er: „Bringen Sie sich ehrenamtlich im Ort mit ein. Viele Angebote könnten ohne Freiwillige in der Gemeinde nicht durchgeführt werden.“