Gemeinde Visbek ehrt Erfolgreiche und Ehrenamtliche

Ehrung
Alle durch die Gemeinde Visbek Geehrten sowie Visbeks allg. Vertreter Karl-Josef Klossok (links), Landrat Herbert Winkel und die stellv. Bürgermeister Antonius Mönnig und Thomas Freese (rechts).

Festvortrag mit dem Thema „Integration“ durch Landrat Herbert Winkel
„Alle Geehrten repräsentieren die Gemeinde Visbek“, begrüßte stellvertretender Bürgermeister Thomas Freese kürzlich die Gäste der Ehrungsveranstaltung 2016 der Gemeinde Visbek (30. März). Stellvertreterkollege Antonius Mönnig bezeichnete die zu ehrenden Personen als die „stillen Helden“ in der Gemeinde.

Entsprechend vielfältig waren auch die Leistungen der Personen und Gruppen, die in diesem Jahr eine Auszeichnung durch die Gemeinde erhielten. Ausgezeichnet wurden: Hanna Fangmann (Tennisverein Visbek), Stephan Tönjes, Lukas Hürkamp, Mia Thölke, Carolin Tönnies und Julia Peters (jeweils Visbeker Judo Tiger), die Mädchenmannschaft U 15, die 1. und 2. Mädchenmannschaft U 16, die 1. und 2. Mädchenmannschaft U 14 sowie die U 18-Mädchenmannschaft (ebenfalls alle Visbeker Judo Tiger), Hanna Niemann, Mareike Meyer und Karin Seger von der Schützenbruderschaft Norddöllen-Astrup, Jan-Bernd Hubbermann, Arnd Brengelmann und Simon Waltermann (Wurftaubenclub Oldenburger Münsterland), Sven Diekmann (DLRG Visbek), Alfred Meyer (Deutscher Meister Rassetaubenzucht), Dieter Bramlage (Europameister Geflügelzucht), die ehemaligen Auszubildenden (jeweils Prüfungsergebnis „sehr gut“) Gerda Feldhaus, Thomas Lübberding, Sebastian Stukenborg und Annika Meyer, Marina Schmieder (Promotion mit „magna cum laude) sowie Walburga Ostermann (Seniorengemeinschaft Visbek).

Den Festvortrag mit dem Thema „Integration“ hielt der Landrat des Landkreises Vechta, Herbert Winkel. Er machte deutlich, dass aktuell die Unterbringung der Flüchtlinge eine Herausforderung für die Kommunen sei. „Gut geklappt hat bislang deshalb auch alles, weil viele Ehrenamtliche unterstützend tätig waren“, so der Landrat.
Im Rahmen des Demografie-Prozesses sei im Landkreis Vechta bereits frühzeitig eine „Willkommenskultur“ aufgezeigt worden. „Zur Integration der Flüchtlinge muss etwas für den Spracherwerb und für eine berufliche Qualifizierung getan werden“, zeigte Herbert Winkel zwei entscheidende Faktoren auf. „Das größte Integrationsfest ist hier sicherlich der Vechtaer Stoppelmarkt“, erklärte der Landrat mit einem Schmunzeln.

Neben der „Willkommenskultur“ sei jedoch auch die „Ankommenskultur“ wichtig. Gemeint sei damit, dass die Flüchtlinge in Deutschland nicht nur zu Gast sind, sonder auch die Angebote vor Ort – zum Beispiel Sprachkurse – annehmen und die einheimischen Werte akzeptieren müssten.

Musikalisch umrahmt wurde die Festveranstaltung durch Ben Bocklage, Nele Kellermann und Marek Meyer. Die drei jungen Visbeker sind Schüler der Kreismusikschule Vechta.