Steinreich

Brautwagen
Brautwagen

Die urkundlichen Spuren Visbeks reichen bis zum 01. September 819 zurück. In einer heute noch vorhandenen Urkunde hat der damalige Kaiser Ludwig der Fromme dem Abt Gerbert Castus für die Missionszelle Visbek ("cellula fiscbechi") die völlige Freiheit von allen Abgaben und eine eigene Gerichtsbarkeit verliehen. Dass Visbeks Besiedlung jedoch weitaus älter ist, zeigen die vor allem im Nordteil der Gemeinde liegenden vielen kleinen Grabanlagen sowie die beiden riesigen Megalithgroßsteingräber  "Visbeker Braut" und "Visbeker Bräutigam" und der "Heidenopfertisch". Diese vorchristlichen Begräbnisstätten aus der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur um ca. 3400 v. Chr. geben ein eindeutiges Zeichen der sehr alten Siedlungskultur im hiesigen Raum. Visbek ist also sozusagen steinreich von Geschichten aus der Geschichte. Ein Besuch dieser Grabanlagen lohnt sich.

Heidenopfertisch